Schon während ihres Studiums versuchte Cilia sich in sehr unterschiedlichen Techniken und künstlerischen Herangehensweisen.
Intensives Naturstudium durch Zeichnen und Aquarellieren setzte sich fort im kreativen Gebrauch der verschiedenen Drucktechniken der Radierung.
Sie begann ihre plastischen Arbeiten mit Skulpturen aus Textilien oder verband Malerei und textile Gestaltung.
Auch die Maltechniken waren und sind vor ihrer Freude am Experimentieren nicht sicher: immer wieder werden verschiedene Techniken und Materialien neu untersucht und auch plastische Elemente werden in Gemälde intergriert.
Cilias Kreativität läßt sich kaum durch Konventionen, Traditionen oder Definitionen einengen – immer wieder schlägt sie neue Wege ein.
Manches Mal denkt man, sie erfindet sich gerade völlig neu – oftmals wird nach einiger Zeit aber der gestalterische Zusammenhang deutlich; man sieht, wie sich die divergierenden Ansätze in dem unerschöpflichen Strom ihrer Kreativität wieder zusammenfinden und weitergeführt werden.

ch bin fasiniert von einer bunten und vielfältigen Welt, die sich auszeichnet durch die Unterschiedlichkeit und
Einzigartigkeit aller Menschen, Kulturen, Tiere, Pflanzen und Lebensweisen. Sie ist geprägt von verschiedenen
Farben, Sprachen, Traditionen und Perspektiven, die zusammen ein lebendiges und faszinierendes Mosaik ergeben.
Diese Vielfalt fördert meine Kreativität, sorgt für neue Impulse, weil sie mir die Möglichkeit gibt, voneinander zu lernen
und neue Wege zu entdecken. Insgesamt macht die bunte Welt unsere Erde so spannend und schön!
Reisen ist eine großartige Quelle der Inspiration, weil sie neue Eindrücke, Kulturen und Farben vermittelt. Durch
das Erkunden fremder Orte kann ich einzigartige Motive und Gefühle in meiner Kunst festhalten. Es ist schön, dass
das Reisen meine kreative Arbeit bereichert und mir neue Perspektiven ermöglicht.
Das Ende der Corona-Pandemie eröffnete auch mir glücklicherweise wieder das geliebte Reisen, um durch vielfältige
Eindrücke neue Inspirationen für mein künstlerisches Schaffen zu bekommen.
Kürzere Aufenthalte waren Scheveningen mit dem Museum „Beelden aan Zee“ (Bilder am Meer), das Schloss auf der
Museumsinsel Gottorf in Schleswig-Holstein mit der Ausstellung der portugiesischen Künstlerin Joana Vasconcelos
mit ihren fantasievollen, riesigen Strick Skulpturen, Knokke mit seinen ca. 27 Kunstgalerien, sowie in Lissabon das
„MAAT“-Museum und das neue Künstlerviertel„LX Factory“, Amsterdam mit den riesigenen Gemälden von Anselm
Kiefer, inspiriert durch Vincent van Gogh.
Aber viel prägender waren die längeren Aufenthalte in der Karibik und in Südostasien.
Auf den drei Inseln der niederländischen Antillen Sint Maarten, Curacao und Bonaire hat mich vor allem die farbige
Unterwasserwelt mit den vielfältigsten bunten Fischen an den Korallen fasziniert, was eine willkommene Inspiration für
mein künftiges künstlerisches Schaffen ergeben hat (Kalenderblatt: Juni, Juli und Oktober).
Zutiefst beeindruckt war ich auf Curaćao vom dortigen Therapiezentrum, in dem Kinder und (junge) Menschen mit
Behinderungen beim Schwimmen mit Delfinen großartige therapeutische Unterstützung erfahren.
Das Zentrum, das u.a. durch Spenden finanziert wird, ist auch für Menschen ohne Behinderung bei zeitiger
Reservierung und Buchung zugänglich.
So entstand später in meinem Atelier in Oberkrüchten aus einem Screenshot vom Delfin und meiner Hand beim
Schnorcheln ein Acrylgemälde (Vorderseite Kalender).
In Laos war mein persönliches Highlight der Besuch eines vom WWF geförderten Projekts, das ehemals im Forst-
betrieb eingesetzte und oftmals dort geschundene Elefanten dank Spendengeldern und Einnahmen versorgt